Genießen, solange
es geht

Dieter Frenzel fuhr 50 Jahre unfallfrei Auto, LKW und Motorrad. Dann nahm ihm ein Sturz im Badezimmer seine Selbständigkeit, weil er keine Möglichkeit hatte, Hilfe zu holen. Selbstfahrende Autos fand er lange öde; nun sind sie ein Hoffnungsschimmer.

#mobilität #autonomesfahren #zielesetzen #unabhängigkeit

#notfallknopf #alexa #reiselust

Dieter Frenzel (1941)

Caritas Seniorenzentrum St. Thekla, Würzburg

Der gelernte Blechschlosser und Spengler arbeitete trotz Rücken- und Knieproblemen 33 Jahre lang als Getränkefahrer, weil ihm das Auto- und Lastwagenfahren Spaß machte. Als junger Mann fuhr Dieter Frenzel gerne Motorrad und spielte Tennis. Mit seinem VW Käfer und 30 PS schaffte er es sogar bis zum Stierkampf nach Aragón.

Mit seiner Frau unternahm Dieter Frenzel 30 Jahre lang Individualreisen nach Italien, Spanien oder Thailand und freut sich, dass sie ihr Geld in gemeinsame Erfahrungen gesteckt haben.

Heute ist ihm bewusst, wie viele Abgase Auto und Flugzeug in die Umwelt abgeben, deswegen würde er nun auf ein Elektroauto umsteigen - wenn er denn die Wahl hätte.

 

Nach einem Sturz mit weitreichenden Folgen kann er seine rechte Hand nicht mehr benutzen, und auch das Laufen fällt ihm schwer, weswegen er im Rollstuhl sitzt. Früher fand Dieter Frenzel selbstfahrende Autos langweilig; nun hofft er darauf, dass er dank ihnen eines Tages doch wieder hinter einem Steuer sitzen kann. Sein nächstes Ziel liegt näher: In etwa einem halben Jahr werden seine Enkel mobil sein, und er möchte dann neben ihnen am Rollator laufen können.

vorsprungdurchfalten.de ist ein Gemeinschaftsprojekt vom Caritasverband für die Diözese Würzburg und atelier zudem.