„Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr“ – ein Irrtum. Das haben mittlerweile sogar Neurobiologen bewiesen. Christa Dittmann machte mit 40 Jahren ihren Führerschein; mit 56 Jahren stieg die ehemalige Sekretärin auf den Schulcomputer um; und mit stolzen 80 Jahren nutzt sie ihr Handy zum Versenden von Nachrichten und Fotos. 

Wer rastet,
der rostet

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Christa Dittmann (1939)

Caritas Haus St. Elisabeth, Kitzingen

Christa Dittmann heiratete mit 18 Jahren und zog erst ihre beiden Kinder groß, bevor sie selbst ins Berufsleben startete. 30 Jahre lang arbeitete sie als Schulsekretärin, dann erhielt sie die Diagnose Brustkrebs und rechnete nicht damit, alt zu werden. Doch sie besiegte die Krankheit und genießt seitdem jeden Tag in vollen Zügen.

Mit ihrem Mann reiste Christa Dittmann oft nach Italien, Griechenland und Ungarn, und als ihr Sohn für das Studium in die USA zog, besuchte sie ihn und schaute sich die Canyons an.

Während ihre Kinder in der Welt unterwegs waren, fuhr Christa Dittmann mit dem Rad zur Arbeit, weil sie keinen Führerschein hatte. Von der Familie motiviert, holte sie das mit 40 Jahren erfolgreich nach.

 

Auch die digitale Entwicklung am Arbeitsplatz hielt sie nicht auf, und so lernte sie mit 56 Jahren noch den Schulcomputer zu bedienen. "Man ist nie zu alt, um Neues zu lernen. Man muss es nur wollen!" So bleibt sie auch in Kontakt mit ihren Lieben: Christa Dittmann erhält regelmäßig Fotos von ihren Kindern - natürlich über E-Mail oder Handy, beides kein Problem für sie.

vorsprungdurchfalten.de ist ein Gemeinschaftsprojekt vom Caritasverband für die Diözese Würzburg und atelier zudem.